„Zukunft der Mediennutzung 2019“ – „Basics“ für 99 Euro

Mit großem Optimismus hat der Börsenverein gerade die düstere Ära des millionenfachen Bücherkäuferschwunds (s. „Quo-Vadis“-Buchkäuferstudie) ausgeläutet und einen „Wendepunkt in der Buchbranche“ ausgemacht. Die Begründung: Die Zahl der Buchkäufer in Deutschland sei 2018 erstmals seit 2012 wieder gestiegen. Die größten Zuwächse ergäben sich in den jüngeren Altersgruppen, in denen in den vergangenen Jahren am meisten Käufer verloren gegangen waren.

Ob sich aus den Ergebnissen tatsächlich eine Trendwende ableiten lässt, bleibt abzuwarten (und zu hoffen). Fest steht jedoch, dass die Trends gerade in der – für die Zukunft der Buch- und Medienbranche – alles entscheidenden jüngeren Zielgruppe nicht so eindeutig (positiv) ausfallen wie vom Börsenverein suggeriert. Das hat im Frühjahr der dpr-Medienmonitor „Zukunft der Mediennutzung 2019“ gezeigt, eine große Analyse gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov, die gezielt die Bevölkerungsgruppe der Mediennutzer von 14 bis 29 Jahren in den Fokus rückt.

Auch diese Studie hat einen positiven Tenor – weil sich beispielsweise gedruckte Bücher im Kampf ums Budget beachtlich gut schlagen und der Anteil der Kaufverweigerer vergleichsweise niedrig ausfällt. Daneben zeigt die dpr-Studie jedoch auch, vor welch immensen Herausforderungen die gesamte Medienbranche steht:

  • Jüngere Mediennutzer geben im Schnitt nur zwischen 6 und 7 Euro pro Woche, und die Verteilung ist hart umkämpft.
  • Fast die Hälfte der Buch-Budget-Kürzer erklärt in der dpr-Studie, insgesamt weniger Bücher zu lesen – hauptsächlich, um verstärkt Video- oder Musikdienste zu nutzen.
  • Auch wenn traditionelle Medien wie das Buch beim Kampf um den Geldbeutel sich noch ganz gut halten können – den Kampf um das Zeitbudget haben sie längst verloren. Hier zeigt sich eine Zweiklassengesellschaft, in der Internetdienste, Social Media, Film- und Musik-Streaminganbieter in einer ganz anderen Liga spielen.
  • Für Verlage wird es in Zukunft insbesondere darauf ankommen, das Smartphone mit eigenen Angeboten zu entern. Gelingt dies nicht, werden traditionelle Medien wie das Buch, die in dieser Studie noch auffällig gut abgeschnitten haben, im Medienmix zunehmend an den Rand gedrängt – nicht unbedingt ob ihrer eigenen Unattraktivität, sondern weil das Zeitbudget für andere (Smartphone-)Anwendungen immer größer wird.

dpr-Medienmonitor „Zukunft der Mediennutzung 2019“ – jetzt auch als günstige „Basics“-Variante

Wie können Verlage stärkere Impulse setzen, um noch mehr junge Mediennutzer auch nachhaltig ans Buch heranzuführen? Welche Entdeckungs- und Kauffaktoren sind in dieser Zielgruppe am stärksten? – Auf diese Fragen gibt die dpr-Studie detaillierte Antworten. Das Feedback der Studien-Käufer im Frühjahr war sehr positiv. Um noch mehr – und auch kleineren – Verlagen das Rüstzeug für die Zukunft an die Hand zu geben, hat der dpr die wesentlichen Ergebnisse der Studie jetzt auch in einer kompakten Fassung zusammengeführt. Die „Basics“-Variante umfasst 52 Seiten und kostet nur 99 Euro (statt 299 Euro und 117 Seiten der großen Studie).

Umfang: 52 Seiten
Preis: 99 Euro (zzgl. MwSt)

Die dpr-Studie untersucht das Mediennutzungsverhalten von 1100 junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren in Deutschland. Die Analyse umfasst 52 Seiten, u.a. zu folgenden Aspekten:

  • Budgetverteilung und Ausgabentrends verschiedener Print- und Digitalmedien
  • Preissensibilität
  • Ausgabentrends Buch
  • Kauffaktoren Buch
  • Nutzung Streamingangebote
  • Mediennutzung/Zeitverteilung
  • Nutzungstrends (Ausblick)
  • Discoveryimpulse (Wie entdecken die Befragten verschiedene Medien?)
  • Smartphone-Aktivitäten
  • Digitales Lesen am Computer, Smartphone, Tablet

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Bestellen Sie nachfolgend die „Basics“-Studie und bezahlen Sie per Rechnung. Die komplette Studie (117 Seiten, 299 Euro, können Sie hier bestellen.

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