„eBooks sind ein Unfug, ein Beschiß und ein Niedergang.“ – mit diesen markigen Worten brachte der Gestalter Friedrich Forssmann 2014 sein Unbehagen über die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Typografie auf den Punkt. Aber selbst wenn man nicht auf den frühen Amazon Kindles mit ihren teils widersinnigen Beschränkungen unterwegs ist, hält anspruchsvolle Gestaltung von Digitalmedien doch auch für erfahrene Designer einige Überraschungen bereit. Denn obwohl – oder gerade weil – sich die Web-Typografie mittlerweile geradezu als eigenständige gestalterische Disziplin entwickelt hat, ist die im Verlagsbereich so oft übliche Devise „so wie im Print“ für das Design in der Regel genau das, was der Nutzung beim Kunden nicht gerecht wird.
Inhalt
- Digital-Typografie = Print-Typografie: Warum dieser Ansatz haarscharf am Kunden vorbei zielt
- Die Basis des gestalterischen Arbeitens: Moderne Web-Fonts und ihre Eigenschaften für die Gestaltung
- Verhältnismäßigkeiten und Grundregeln für digitale Textgestaltung: Do’s und Dont’s für das Layout
- Zwischen Readability und Usability: Wenn Texte nicht nur gut aussehen sollen, sondern einen klaren funktionalen Auftrag haben
- Möglichkeiten und Grenzen: Die Musterschüler und die Sorgenkinder unter den Digitalmedien-Plattformen
Zielgruppe
Mitarbeiter aus allen Bereichen von Verlagen und Medienhäusern, die in Digitalmedien-Projekten Gestaltung und Layout konzipieren, beauftragen, beurteilen und umsetzen.
Termin
Freitag, 12. Juli 2019, 10 bis 11 Uhr
Referent
