Die Ausgabe 09/2026 des dpr magazins umfasst im Schwerpunkt die Lesekrise bei Jugendlichen: Experten fordern von Verlagen mehr Risikobereitschaft, Datenfokus und neue Formate, um dem Käuferschwund aktiv zu begegnen. In der Ausgabe wird außerdem das Potenzial von Print als Vertrauensanker in Multichannel-Strategien hervorgehoben. Operativ wird der Wandel hin zu integrierten Systemen betont – etwa durch „Liquid Content“, bei dem Inhalte aus einem zentralen Datenkern flexibel in verschiedene Formate fließen. Analysen zur Konsolidierung der Druckbranche sowie Warnungen vor unflexiblen Redaktionssystemen und Customer Lock-in runden das Heft ab.

Die Themen dieser Ausgabe im Überblick:
- Verlegen statt verzweifeln. Daniel Lenz über die (auch hausgemachte) Lese-Krise
- Das stille Sterben der Lesekultur. Literaturpädagogin Pia Löber-Wille und Stiftung-Lesen-Chef Thomas Rathnow über den dramatischen Käuferschwund bei Kindern und Jugendlichen – und Auswege aus der Lese-Misere.
- „Digital ist effizient. Print ist wirksam“. Markenexperte Christian Rätsch über unrealisierten Potenziale von Print für Druckindustrie und Markenartikler
- Publishing’s next power shift is not editorial. It’s operational. Sebastian Mayeres explains why technology is moving from the IT basement to the center of business strategy
- “We’ve solved understanding, but not delivery”. Dmitry Shishkin on why publishers must rethink how they work
- Liquid Content in der Verlagspraxis. Eric Kubitz stellt Multichannel Publishing vom Kopf auf die Füße
- Die Konsolidierung der Druckbranche und was sie für Printbuyer bedeutet. Rückblick und Analyse von Michael Lemster
- Warum das Redaktionssystem klammheimlich zum Teuersten wird, was ein publizierendes Haus besitzt. Raphael Baier über Softwarekosten und Customer Lock-in
- Auszüge aus den Channels
- Die dpr academy im September